Hallo ihr Lieben,
seit einer Woche bin ich wieder in Deutschland.
Ein emotionaler Abschied, ein freudiger Empfang, meine liebe Famile und meine tollen Freunde, ein bisschen Ilmenau, sachsen-anhaltinisches Hinterland, Halle und mein erster Döner nach vielen Monaten, das habe ich in dieser Woche erlebt.
Es ist schön, wieder hier zu sein, auch wenn mir Lima und die Menschen, die ich dort liebgewonnen habe, sehr fehlen.
Es ist auch seltsam, dass nicht mehr an jeder Ecke emoliente (ein heißes Getränk aus Kräutersuden und Limettensaft) verkauft wird und ich nicht mehr Lomo Saltado (Rindfleischstreifen mit Gemüse, Pommes und Reis) beim Chinesen um die Ecke essen gehe.
Der Verkehr läuft viel ruhiger und die Menschen gehen vielmehr ihrer eigenen Wege, scheint mir.
Aber mir wird auch nicht mehr hinterhergepfiffen, geschmatzt und gerufen. Das ist eine ziemliche Erleichterung.
Ich könnte die Liste der Unterschiede wahrscheinlich noch eine ganze Weile weiterführen, aber ich höre an dieser Stelle lieber auf und sage: es waren außergewöhnliche, schöne elf Monate in der peruanischen Hauptstadt, die ich so ins Herz geschlossen habe.
Irgendwann fliege ich wieder hin.
In dem Sinne: saludos, besos y hasta pronto.
Karo