Was ist so passiert ... Letzten Samstag (also am 12. November) waren wir auf der Abschluss-Fiesta von der Semana de Comunica. Es ist nämlich so, dass an der Católica (auch liebevoll Cato abgekürzt), die verschiedenen Fakultäten im Laufe des Jahres eine Woche haben, wo dann verschiedenste Wettkämpfe zwischen den einzelnen Studiengängen ausgetragen werden. Vor kurzem wurde der Staffelstab also an die Kommunikations-Fakultät weitergegeben. Nachdem schon während der Woche u.a. Fußball- und Volleyball-Matches ausgetragen wurden, fand der Wettkampf am Samstagabend seinen Höhepunkt.
Als wir gegen 10 Uhr abends eintrafen, war das Spektakel schon in vollem Gange. Tanz mit deinem Prof hieß das Spiel. Es tanzten also Pärchen der fünf verschiedenen Studiengänge, jeweils aus einem studentischen und einem professorischen Part bestehend. Und wie da getanzt wurde! Der südamerikanische Stil ist ja generell schon sehr eng. Und daran ändert sich offenbar auch nichts, wenn man mit seiner/m Prof tanzt. Gewöhnungsbedürftig …
Faszinierend waren die Spiele in jedem Falle. Da wurde getanzt, gesungen und natürlich eine ganze Menge Alkohol getrunken. Am Ende (inzwischen war es schon 3 Uhr morgens) wurden alle Spiele der Woche und des Abends ausgewertet und ein Sieger gekürt. Und wegen eines Unterschiedes von fünf Punkten zwischen dem ersten und dem zweiten Platz, waren einige am Ende ganz schön betrübt. Soviel zum Spiel …
Faszinierend waren die Spiele in jedem Falle. Da wurde getanzt, gesungen und natürlich eine ganze Menge Alkohol getrunken. Am Ende (inzwischen war es schon 3 Uhr morgens) wurden alle Spiele der Woche und des Abends ausgewertet und ein Sieger gekürt. Und wegen eines Unterschiedes von fünf Punkten zwischen dem ersten und dem zweiten Platz, waren einige am Ende ganz schön betrübt. Soviel zum Spiel …
In der Woche danach (also die, die jetzt gerade hinter mir liegt) habe ich nach vielem Überlegen praktische Erkundigungen eingezogen über eine Sache, die mir schon sehr sehr lange im Kopf umherschwirrt: nämlich aus meinem einen Auslandssemester zwei zu machen. Weil mir die Uni gefällt, ich wahnsinnig gern in Lima wohne und meinem Spanisch noch mehr Zeit geben möchte.
Ein paar Nachfragen in Ilmenau und hier in der Oficina de Relaciones Internacionales später wurde mir mitgeteilt, dass das möglich ist! Ich hab noch ein bisschen hin und her überlegt und hab mich jetzt entschieden: ich bleibe, sofern mit der Umbuchung meines Rückfluges alles klar geht, ein Semester länger. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass Flüge von KLM gerade relativ billig sind und Besuch jederzeit gern gesehen ist!:) )
Ein paar Nachfragen in Ilmenau und hier in der Oficina de Relaciones Internacionales später wurde mir mitgeteilt, dass das möglich ist! Ich hab noch ein bisschen hin und her überlegt und hab mich jetzt entschieden: ich bleibe, sofern mit der Umbuchung meines Rückfluges alles klar geht, ein Semester länger. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass Flüge von KLM gerade relativ billig sind und Besuch jederzeit gern gesehen ist!:) )
Samstag war ich mit Willy, Zsara, Patricia und weiteren Peruaner/innen in einem Projekt namens Pinoteca. Es ist auf einem der cerros, der armen Viertel auf den Bergen am Rand Lima, gelegen. Dieses Projekt organisiert Freizeitbeschäftigungen für die Kinder aus der Umgebung. Erst sind wir eine Weile mit dem Taxi durch die Stadt gefahren und dann nochmal mit moto taxis den Berg hinauf. Oben angekommen wurden wir schon neugierig erwartet. Wir haben mit den Kindern vor allem Ball gespielt und gemalt. Ein Teil bestand aber auch darin, dass wir uns den Kindern kurz vorstellten und sie uns danach mit Fragen gelöchert haben. Wie alt wir sind, ob wir verheiratet sind, wie unsere Mütter sind, welche Farbe die Häuser haben, in denen wir wohnen und viel mehr. Charmant nur, dass ich nicht sprechen konnte. Ich hab mich nämlich erkältet und kurzweilig meine Stimme verloren. Was dazu führte, dass ich mich mithilfe eines Büchleins und Stift oder eben mittels Marker und Tafel verständigte.
Mir haben die wenigen Stunden in dem Projekt viel Spaß gemacht. Allerdings hat es auch die Gegensätze Limas wieder ins Gedächtnis gerufen. Der Taxifahrer hat uns vor dem Aussteigen noch ausdrücklich gewarnt und gleichzeitig hat eines der peruanischen Mädels erzählt, dass sich 10 Minuten weiter eines der reichsten Viertel befindet.
Mir haben die wenigen Stunden in dem Projekt viel Spaß gemacht. Allerdings hat es auch die Gegensätze Limas wieder ins Gedächtnis gerufen. Der Taxifahrer hat uns vor dem Aussteigen noch ausdrücklich gewarnt und gleichzeitig hat eines der peruanischen Mädels erzählt, dass sich 10 Minuten weiter eines der reichsten Viertel befindet.
Das war unter anderem auch Thema des Musicals, welches ich am Abend mit Zsara zusammen besucht habe: TuLIMA. Eine Hommage an die Hauptstadt Perus. An das Chaos, den Lärm, die Unterschiede. Wunderbar inszeniert.
Zum Abschluss noch eine Filmempfehlung: DerSandmann. Hab ich im Centro Cultural der Uni gesehen. Großartig!
So, ich begeb mich mal zu Bett. Erkältung auskurieren.
Liebe Grüße,
Karo