Freitag war ich ja mit der deutschen und der peruanischen Caro im Zoo, später kam dann noch ein Freund von letzterer dazu. Ich mag ja Zoos nun wirklich nicht so besonders, aber ich dachte mir, dass es bestimmt interessant ist, zu schauen, wie so die Unterschiede sind.
Und die gibt es auf jeden Fall. Wo in Deutschland (aus meiner Erinnerung, denn mein letzter Zoobesuch liegt schon ein ganzes Stück zurück) zwischen Tieren und Besuchern ein Graben mit Wasser und mindestes zwei Zäune sind, gibt es in Peru - eine Mauer.
Ansonsten unterscheidet sich der Zoo nicht wirklich von einem deutschen. Aufgefallen ist mir in der Tat nur, dass es keine Elefanten gibt.
Gestern hieß es dann zum ersten Mal: Lima verlassen.
Wir haben uns morgens um acht mit Lucía und einem Freund von ihr getroffen. Zunächst ging es mit dem Taxi zum Busbahnhof (ähnlich vollgestopft wie meine letzte Fahrt). Von dort fuhren wir dann drei Stunden lang mit drei verschiedenen Bussen nach Lunahuaná.
Das erste, was uns auffiel, war, dass in Lunahuaná die Sonne scheint und der Himmel blau ist! Das ist im smogverhangenen Lima ja eher selten...
Lunahuaná ist ein kleines niedliches Örtchen inmitten einer Hügellandschaft und liegt am Fluss Cañete. (Mehr oder minder) Reißendes Wasser eignet sich für? Water Rafting! Das haben wir gemacht. Ausgestattet mit Westen und Helmen (denn es gibt viele Steine in besagtem Fluss) setzten wir uns in ein Boot, folgten den Anweisungen des Bootsführers und schossen durch das Nass.
Am Ende waren wir klatschnass, besonders Lucía, die in einer Stromschnelle über Bord ging, aber glücklicherweise ohne Verletzungen gerettet wurde!
Glücklich darüber, dankte ich dem Sonnengott. Oder so ähnlich ...
Hungrig haben wir uns dann was zu essen bestellt. Ich hab Meeresfrüchte mit Reis gegessen, was wohl sehr typisch für die Region sein soll. War lecker, ich muss mich allerdings noch daran gewöhnen, wie RIESIG die peruanischen Portionen sind!
Hungrig haben wir uns dann was zu essen bestellt. Ich hab Meeresfrüchte mit Reis gegessen, was wohl sehr typisch für die Region sein soll. War lecker, ich muss mich allerdings noch daran gewöhnen, wie RIESIG die peruanischen Portionen sind!
Danach waren wir noch eine Runde Quad fahren und haben an einer Weinverkostung teilgenommen. Sagen wir es so: Quadfahren ist nicht so mein Ding und der peruanische Wein ist ziemlich süß, selbst wenn er sich trocken nennt.
Dafür haben wir auf dem Rückweg gesehen, wie Peruanerinnen ihre Ziegen, Esel und Kühe nach Hause trieben, was mich ziemlich fasziniert hat.
Gegen 11 war ich dann wieder zuhause in Lima. Ursprünglich wollten wir noch Salsa tanzen gehen, doch die Anstrengung der Busfahrten tat ihr übriges, sodass ich heute wunderbar und ausgeruht um 10 Uhr aufgewacht bin.
Morgen beginnt die Uni. Fotografía steht auf dem Plan. Ich freue mich!
Hasta luego!
Karo
