Hallo ihr Lieben,
in letzter Zeit ist es ein bisschen still auf meinem Blog geworden. Es gibt aber auch aus der Unterhaltungssicht nicht viel zu berichten. Ich war die letzten Wochen in Lima, hatte Unialltag, gemeinsames Kochen mit meinen Mitbewohnern, ein paar Konzerte, Kinobesuche und Kaffeeklatsch.
Momentan stecke ich gerade in den finales, den Prüfungen zum Semesterende. Gleich fahr ich in die Cato und schreib das Examen in Literatura y Cine. Taller de Imagen Publicitaria hab ich am Montag schon mit einer Präsentation hinter mich gebracht. Und am Samstag schließe ich die finales mit der Abschlusspräsentation in Diagnóstico.
Ich bin schon froh, dass die Prüfungen bald vorbei sind. Aber gleichzeitig heißt das leider auch, dass meine Zeit an der Cato, in Lima und in Peru sich dem Ende nähert. Zwölf Tage habe ich noch und fast elf peruanische Monate liegen hinter mir. Das ist komisch, aber vorallem sehr schön, denn ich hatte hier eine außergewöhnliche Zeit und habe die chaotische Stadt mit ihren manchmal etwas verrückten Einwohnern ins Herz geschlossen. Ich bin sicher, dass dies nicht die letzten Limaer Tage meines Lebens sind. Denn es gibt immer Gründe zurückzukehren. :)
Besos,
Karo
Posts mit dem Label kurse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kurse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 27. Juni 2012
Freitag, 18. Mai 2012
In schönster Umgebung forschen
Buenos días!
Zwar
hab ich in meiner universitären Laufbahn schon ein paar Interviews und
Inhaltsanalysen durchgeführt, aber noch nie ein ganzes Forschungsprojekt
realisiert. Mein wunderbarer, wenn auch anstrengender, Kurs diagnóstico hat mir diese Möglichkeit eröffnet.
Letzten
Dienstag bin ich mit zwei chicas
meiner Gruppe nach Huaraz gefahren; die anderen drei folgten am nächsten Tag. Am
Mittwochmorgen kamen wir an und fuhren mit einem colectivo nach Maracará, ein kleines Dörfchen, eingebettet zwischen
der Cordillera Negra und der Cordillera Blanca. Dort befindet sich die NGO
Urpichallay. Sie hat verschiedene Projekte, u.a. ein regionales Radio, das viel mit den comunidades, in denen die Menschen
überwiegend Subsistenzwirtschaft betreiben, interagiert, und in ein paar
Monaten eröffnet sie eine Schule für Kellner und Köche.
Und eben diese Schule steht im Zentrum unserer
Untersuchung. Hauptuntersuchungspunkt ist dabei alles, was mit Kommunikation in
Zusammenhang steht: die interne Kommunikation im Projekt und nach außen mit den
relevanten Akteuren, die Identifikation dieser Akteure und ihrer Bedürfnisse,
die Medienberichterstattung in der der Region.
In
drei Tagen haben wir Beobachtungen in der NGO und auf öffentlichen Plätzen
durchgeführt; Umfragebögen in der örtlichen Schule verteilt; die Jugendlichen,
die an der Schule für Kellner interessiert sind, und ihre Eltern interviewt; die
Besitzer von Restaurants und Vertreter der regionalen Behörde befragt; die
schriftliche Presse analysiert; die Mitglieder der NGO befragt und deren
Antworten mit Video aufgenommen um eine kleine Doku daraus zu machen; das
Radioprogramm untersucht.
Am
vierten Tag sind wir zu einer Laguna gefahren und haben ein Dörfchen besucht,
das 1970 Opfer eines schweren Erdbebens wurde, welches eine Steinlawine
auslöste, die den Großteil dem Erdboden gleich gemacht hat. (Kleine Anekdote
hier am Rande: es wurde tatsächlich DVDs mit Originalaufnahmen des Erbebens
verkauft … skurril!)
Das war ein sehr schöner Abschluss dieser schönen Tage.
Das war ein sehr schöner Abschluss dieser schönen Tage.
Zum
ersten Mal wollte ich am Ende einer Reise nicht nach Lima zurück. Ich hab mich
einfach so wohl gefühlt. Verstärkt wurde das zudem durch unsere super urige hospedaje in einem alten
herrschaftlichen Haus mit wunderschönem Garten.
Aber
nun bin ich doch ganz froh, wieder hier zu sein. Wie immer.
Jetzt müssen wir anfangen, alles auszuwerten und daraus eine Kommunikationsstratgie
zu entwickeln. Da kommt also noch eine Menge auf uns zu. :)
Lasst
es euch gut gehen auf der anderen Seite des Atlantiks!
Un
beso
Karo
Dienstag, 24. April 2012
Kurz vor halb
Einen guten Abend!
Meine parciales, die Halbtermprüfungen, stehen vor der Tür und ich dachte, es wird mal Zeit für ein kleines Update zu meinen Kursen.
In Taller de Imagen Publicitaria knipsen wir in den prácticas fröhlich Fotos. Naja, ganz so ist es doch nicht. Vorher müssen wir zu bestimmten determinierten Themen (Zeit, Reisen, Unterschiede...) Konzepte entwickeln und dabei den Einsatz von Licht, Farben, Formensprache und Bildausschnitt beachten. Manchmal kann es ganz schön frustrieren, wenn das Foto nicht so wird, wie man es sich vorgestellt hat. Manchmal entdecke ich aber auch während des Fotografierens neue Ideen und dann bin ich am Ende glücklicher als vorher. Auf jeden Fall lerne ich eine Menge dabei. :)
In der zugehörigen clase steht die theoretische Konzeption von Werbefotografien im Vordergrund.
Diagnóstico ist nicht nur mein Lieblingskurs, sondern immer mehr auch der schwerste. Inzwischen haben wir unser Projekt. Es heißt Centro de Educación Técnico Productiva promovido por Urpichalla und liegt nahe der Stadt Huaraz, in den Bergen nördlich von Lima. Es hat sich zwei Hauptziele gesetzt: den Jugendlichen helfen eine Arbeit zu finden und die andine Kultur zu fördern. Bisher erstellen wir in Gruppenarbeit eine erste Analyse des Projektes, seiner Rahmenbedingungen und der Probleme inhaltlicher und kommunikativer Art. In etwa zwei Wochen werden wir dorthin fahren und vor Ort Interviews und Beobachtungen durchführen.
In Literatura y Cine lesen wir (mitunter sehr komplizierte) Texte über Adaptationen, Einflüße des Kinos in der Literatur und umgekehrt, schauen Filme und lesen die dazugehörigen Texte und diskutieren verschiedene Ebenen der Wechselwirkungen. Der Kurs ist auf jeden Fall sehr spannend, aber manchmal merke ich halt doch, dass ich nicht Literatur studiere und mir daher der eine oder andere theoretische Hintergrund fehlt.
Die Professorin dieses Kurses ist übrigens eine relativ bekannte peruanische Drehbuchautorin.
In Historia del Cine schauen wir größtenteils Filme (was Mittwochmorgen mitunter zu schlafenden Studierenden führt) und sind inzwischen im Jahr 1916 angelangt. Es ist ziemlich interessant zu verfolgen, wie sich Technik und Inhalt in den ersten Jahren rapide weiterentwickelt haben. 1895 waren es nur Aufnahmen von Arbeitern, die eine Fabrik verlassen oder die Ankunft eines Zuges und 1916 kam mit Hell's Hinge der erste Western auf den Markt.
Aus diesem Kurs hab ich mich offiziell aus Stress- und Zeitgründen exmatrikuliert, gehe aber dennoch weiter hin, weil er mir gefällt.
Die vier Hübschen halten mich ganz schön auf Trab. Wenn die parciales vorbei sind, mache ich erstmal drei Kreuze.
Ansonsten gibt es nichts spektakulär Neues. Am Wochenende hab ich das Bett gehütet, weil die Grippe mich heimgesucht hat. Inzwischen hab ich sie glücklicherweise vor die Tür setzen können. Hoffentlich bleibt sie da.
In dem Sinne: gutes Nacht.
Karo
Montag, 19. März 2012
Matrícula, die Zweite.
Buenos días!
Die eine oder der andere mag sich vielleicht noch an die matrícula des letzten Semesters erinnern. Hunderte ausländische Studierende, die frühmorgens in die Uni tapern um sich verbindlich für die Kurse anzumelden.
Heute morgen war es dann wieder so weit. Zusammen mit zwei meiner Mitbewohnerinnen kam ich ziemlich verschlafen kurz vor sieben in der Católica an. Doch wir waren bei weitem nicht die Ersten: entlang des Gebäudes, in dem die matrícula stattfinden sollte, saßen schon viele Leute. 80, um genau zu sein. Das erfuhren wir anhand der Nummern, die wir erhielten.
Ansonsten war es nicht weiter wild: wir haben eben gewartet und halb 11 war ich stolze Besitzerin des Papierwischs mit vier Kursen. Genau die vier Kurse, die ich auch haben wollte: Diagnóstico y Estrategia Comunicacional, Historia del Cine 1 und Taller de Imagen Publicitaria in meiner lieben Comunica-Fakultät, sowie einen Literatur-Kurs namens Literatura y Cine (juhu, zwei Filmkurse!). Damit hab ich bisher 19 Wochenstunden. Ein ganzes Stückchen mehr als im letzten Semester, allerdings kann ich jetzt ja auch besser Spanisch. :) Ich bin ziemlich zufrieden mit meinen Stundenplan - nur die zwei Stunden am Samstagvormittag müssten nicht unbedingt sein. Da findet das Seminar von Diagnóstico statt.
Und was ist das jetzt?
Tja, hier ein kurzer Überblick über die vier Kurse. Für die hispanohablantes gibt es sogar die Kursbeschreibung auf Spanisch. :)
Diagnóstico y Estrategia Comunicacional
Historia del Cine 1
Taller de Imagen Publicitaria
Literatura y Cine
So weit, so gut. Mal sehen, ob es auch gut weitergeht, oder ob ich mir zu viel vorgenommen habe. :)
Ihr hört bald wieder von mir.
Alles Liebe,
Karo
Die eine oder der andere mag sich vielleicht noch an die matrícula des letzten Semesters erinnern. Hunderte ausländische Studierende, die frühmorgens in die Uni tapern um sich verbindlich für die Kurse anzumelden.
Heute morgen war es dann wieder so weit. Zusammen mit zwei meiner Mitbewohnerinnen kam ich ziemlich verschlafen kurz vor sieben in der Católica an. Doch wir waren bei weitem nicht die Ersten: entlang des Gebäudes, in dem die matrícula stattfinden sollte, saßen schon viele Leute. 80, um genau zu sein. Das erfuhren wir anhand der Nummern, die wir erhielten.
Ansonsten war es nicht weiter wild: wir haben eben gewartet und halb 11 war ich stolze Besitzerin des Papierwischs mit vier Kursen. Genau die vier Kurse, die ich auch haben wollte: Diagnóstico y Estrategia Comunicacional, Historia del Cine 1 und Taller de Imagen Publicitaria in meiner lieben Comunica-Fakultät, sowie einen Literatur-Kurs namens Literatura y Cine (juhu, zwei Filmkurse!). Damit hab ich bisher 19 Wochenstunden. Ein ganzes Stückchen mehr als im letzten Semester, allerdings kann ich jetzt ja auch besser Spanisch. :) Ich bin ziemlich zufrieden mit meinen Stundenplan - nur die zwei Stunden am Samstagvormittag müssten nicht unbedingt sein. Da findet das Seminar von Diagnóstico statt.
Und was ist das jetzt?
Tja, hier ein kurzer Überblick über die vier Kurse. Für die hispanohablantes gibt es sogar die Kursbeschreibung auf Spanisch. :)
Diagnóstico y Estrategia Comunicacional
Planteamiento de herramientas para el desarrollo de diagnósticos, con énfasis en lo comunicacional para la determinación de estrategias de comunicación. Desarrollo de una metodología que integre en una visión y análisis holístico de los diversos componentes y elementos que interactúan en una realidad específica.In diesem Kurs werden wir in Gruppen in Projekte fahren. Diese können verschiedenster Art sein, Umweltprojekte, Menschenrechtsprojekte, Schulprojekte. Dort werden wir eine wissenschaftliche Diagnose der Kommunikationssituation erstellen mit dem Ziel, eine Veränderung hin zum Besseren zu erzielen.
Historia del Cine 1
El nacimiento del cine. Formación del lenguaje cinematográfico. El período mudo. Cine norteamericano. Cinematografía soviética. Cinematografía alemana.Die Anfänge des Films.
Taller de Imagen Publicitaria
Simbolización y metáfora en la imagen publicitaria. Técnicas de ambientación, iluminación y composición. Producción fotográfica y dirección de arte. El retrato publicitario. Fotografía para medios impresos. La imagen publicitaria en medios audiovisuales.Ein Werbefotografie-Kurs, bestehend aus zwei Stunden Theorie und vier Stunden Praxis, in der wir verschiedene anwendungsorientierte Projekte umsetzen müssen.
Literatura y Cine
... dazu hält das Online-Verzeichnis leider keine Beschreibung bereitHier werden die Beziehungen zwischen Literatur und Kino behandelt. Wie die Literatur ins Kino eingetreten ist. Die Wechselwirkungen zwischen beiden.
So weit, so gut. Mal sehen, ob es auch gut weitergeht, oder ob ich mir zu viel vorgenommen habe. :)
Ihr hört bald wieder von mir.
Alles Liebe,
Karo
Samstag, 25. Februar 2012
Von Encarnación nach Lima
Hallo ihr Lieben,
hier kommt der langversprochene letzte Reisebericht meiner Tour. Nämlich der von Encarnación in Paraguay nach Lima. Ich habe gerade mal geschaut, welche Entfernung mir google maps für meine Route anzeigt. Stolze 4.012 Kilometer. Um einen europäischen Vergleich heranzuziehen: Helsinki, Finnland - Lisboa, Portugual: 4.150 Kilometer.
In Encarnación haben wir uns, wie von mir angekündigt, die Jesuitenruinen angeschaut. In typischer Touristenmanier sind wir mittags in das Örtchen Trinidad gefahren (man denke an die hohen Temperaturen in Paraguay ...) und haben uns die Überreste des Klosters angeschaut. Beeindruckend war es schon. Aber weil Tourismus in diesem Land (das übrigens so groß ist wie Deutschland) noch im Kommen ist, gab es leider fast keine Informationen über die Steinchen und Mauerüberreste, die sich über ein großes Arreal erstreckten. Das war ein bisschen schade. Aber glücklicherweise verfüge ich ja über eine ausgeprägte Phantasie, also hab ich mir einfach überlegt, wie es wohl mal aussah.
Unser zweiter Plan für diese südparaguayische Stadt war ja der Karneval. Nun ja ... Am ersten Abend wurde uns mehrfach gesagt, der Karneval falle wegen des Regens aus (die drei Tröpfchen!). Wir haben uns also an den Strand gesetzt und die Nacht so genossen - und am nächsten Tag erfahren, dass er DOCH stattgefunden hat. Also wir jedoch abends am Einlass ankamen, teilte man uns mit, dass es nur noch VIP-Tickets gebe. Nun, haben wir also unseren eigenen Karneval gefeiert: bewaffnet mit Spraydosen mit künstlichem Schnee lieferten Zsara und ich uns einen Kampf gegen die Jungs. Leider haben wir verloren, aber dafür sahen wir am Ende aus wie Schneefrauen.
Am nächsten Tag, einem Sonntag, beschloss ich, nach Argentinien zu fahren. Dazu muss ich kurz ein bisschen ausholen.
Als wir nach Puerto Iguazú gefahren sind, hat der Bus nicht an der paraguayischen, wohl aber an der argentinischen Grenze gehalten. Demnach hatten wir zwar einen Eintrittsstempel nach Argentinien, aber keinen, der unseren Austritt aus Paraguay zeigte. Auf dem Weg zurück nach Ciudad del Este war es ähnlich: der Bus hielt an der argentinischen Immigration, aber nicht an der paraguayischen. Und wir dachten uns in unserer Naivität: Ach super, wir haben ja ein Visum für Paraguay.
In Encarncación kam mir das zunehmen komisch vor, also beschloss ich einen Kurzausflug nach Argentinien zu machen um das ins Reine zu bringen.
Nun ja, lange Rede, kurzer Sinn: an der Grenze fiel der Beamtin natürlich auf, dass ich am 24. Januar den Eintrittsstempel nach Paraguay bekommen habe, am 30. nach Argentinien gefahren bin und am 31. Argentinien wieder verlassen habe. Demnach war ich also theoretisch in diesem Moment nirgendwo. 200.000 Guaranies musste ich Strafe zahlen. Das sind etwa 40 Euro. Ein teuerer Ausflug. Aber nun weiß ich wenigstens, dass ich beim Grenzüberschreiten mehr Vorsicht walten lasse.
Von Encarnación aus bin ich, während die anderen Drei nach Buenos Aires aufgebrochen sind, wieder nach Asunción gefahren. Dort war ich nochmal zwei Tage bei meiner Tante, dann hab ich einen Bus nach Santa Cruz in Bolivien genommen. Das war auch ein Spaß: 26einhalb Stunden, begleitet von unzähligen Drogenkontrollen, einer Straße, die mehr aus Löchern und Staub besteht, als aus Asphalt und zwei Buspannen.
Santa Cruz ist ein nettes Städtchen. Die palmenumsäumte Plaza de Armas war trotz Regenschauer voller Leben und dank von Arkarden überdachten Bürgersteigen, konnte ich völlig unbeschadet spazierengehen. Nach einem Tag dort bin ich nach La Paz gefahren. Dort hab ich noch zwei schöne Tage verbracht (auch wenn diese polizeilich-uruguayischen Begegnung ein bisschen irritierend war), nette Leute kennengelernt, das Flair genossen.
Und dann ging mein Bus nach Liiiiiiima.
Und hier bin ich nun. Mein Semester fängt in zwei Wochen an, ich hab schon geschaut, welche Kurse ich gerne machen würde. Ich stehe dabei wieder vor dem alten Problem, dass es einfach zuviel Auswahl gibt. Aber zum Glück gibt es ja wieder die Orientierungswoche um in die verschiedenen Kurse reinzuschnuppern.
Seit ein paar Tagen ist Kristina wieder da. Das ist sehr schön, auch wenn sie leider, wie auch Zsara, schon bald zurückfliegt. Aber bis dahin haben wir noch ein paar Tage, das schöne Lima gemeinsam zu genießen.
Sonnige Grüße.
Eure Karo
Donnerstag, 18. August 2011
Kurse und Reggae
Huhu!
Seit Montag schnupper ich also in die Kurse rein. Bisher hatte ich Fotografía, Estados y Política en América Latina, Historia del Perú: Formacion hasta el siglo XVIII, Cine und Comunicación Intercultural.
Die letzten beiden haben mir bisher am Besten gefallen; in Cine schauen wir Filme, analysieren sie und sprechen über bestimmte inhaltliche Tendenzen und Thematiken und in Comunicación Intercultural geht es nicht nur um Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener und besonders der peruanischen Kultur, sondern im zugehörigen Seminar werden wir uns auch über eigene Erfahrungen austauschen.
Generell ist es ziemlich beeindruckend, was es hier für eine Kursauswahl gibt - man bedenke, dass ich in Deutschland an einer Uni studiere, in der ich bisher genau zweimal Wahlmöglichkeiten hatte und sonst die Fächerkombination vorgeschrieben ist.
Abgesehen von diesem Mal-in-die-Kurse-reinschauen-und-manchmal-bei-der-Feststellung-dass-es-wirklich-sehr-viel-zu-lesen-gibt-wieder-gehen passiert nicht so viel.
Montag hab ich mit Sarah und Patti gekocht. Dienstagabend waren wir in einer Gruppe von Peruanern und extranjeros (Austauschstudenten) bei einem Reggae-Konzert in Barranco. Das hat gefetzt! Die Band bestand aus Männern jeden Alters. Besonders zu erwähnen sei ein alter, sehr enthusiastischer Hippie und ein über-extrovertierter Jungscher, der seine ganz eigene Show abzog.
Bevor ich genau weiß, wann meine Kurse an der Católica sind, kann ich mich für keinen Sprachkurs anmelden. Die Suche gestaltet sich ohnehin schon schwierig genug, da die Angebote entweder erst in drei Wochen beginnen, super teuer sind oder sich aller Voraussicht mit meinem Uni-Kursen überschneiden. Na, ich werd schon eine Lösung finden. Bis dahin lern ich fleißig und wage auch zu behaupten, dass ich von Tag zu Tag besser werde.
Hasta luego!
Estrellita (diesen liebevollen Spitznamen hat mir ein Peruaner gegeben; ja, ich wollte schon immer "Sternchen" heißen - klingt fast so gut wie Blümchen -.- )
Seit Montag schnupper ich also in die Kurse rein. Bisher hatte ich Fotografía, Estados y Política en América Latina, Historia del Perú: Formacion hasta el siglo XVIII, Cine und Comunicación Intercultural.
Die letzten beiden haben mir bisher am Besten gefallen; in Cine schauen wir Filme, analysieren sie und sprechen über bestimmte inhaltliche Tendenzen und Thematiken und in Comunicación Intercultural geht es nicht nur um Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener und besonders der peruanischen Kultur, sondern im zugehörigen Seminar werden wir uns auch über eigene Erfahrungen austauschen.
Generell ist es ziemlich beeindruckend, was es hier für eine Kursauswahl gibt - man bedenke, dass ich in Deutschland an einer Uni studiere, in der ich bisher genau zweimal Wahlmöglichkeiten hatte und sonst die Fächerkombination vorgeschrieben ist.
Abgesehen von diesem Mal-in-die-Kurse-reinschauen-und-manchmal-bei-der-Feststellung-dass-es-wirklich-sehr-viel-zu-lesen-gibt-wieder-gehen passiert nicht so viel.
Montag hab ich mit Sarah und Patti gekocht. Dienstagabend waren wir in einer Gruppe von Peruanern und extranjeros (Austauschstudenten) bei einem Reggae-Konzert in Barranco. Das hat gefetzt! Die Band bestand aus Männern jeden Alters. Besonders zu erwähnen sei ein alter, sehr enthusiastischer Hippie und ein über-extrovertierter Jungscher, der seine ganz eigene Show abzog.
Bevor ich genau weiß, wann meine Kurse an der Católica sind, kann ich mich für keinen Sprachkurs anmelden. Die Suche gestaltet sich ohnehin schon schwierig genug, da die Angebote entweder erst in drei Wochen beginnen, super teuer sind oder sich aller Voraussicht mit meinem Uni-Kursen überschneiden. Na, ich werd schon eine Lösung finden. Bis dahin lern ich fleißig und wage auch zu behaupten, dass ich von Tag zu Tag besser werde.
Hasta luego!
Estrellita (diesen liebevollen Spitznamen hat mir ein Peruaner gegeben; ja, ich wollte schon immer "Sternchen" heißen - klingt fast so gut wie Blümchen -.- )
Abonnieren
Posts (Atom)